Relief Bogen 65, Ansicht, Nebraer Sandstein, 2014

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 65, Ansicht linkes Bogenfeld, Nebraer Sandstein, 2014

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31, 65 und 66 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ehrte Marcus Golter 2007 und mich 2015 mit dem Peter-Parler-Preis für die moderne Reliefgestaltung an den Arkaden.

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Relief Bogen 65, Schlussstein - Brunno Stisser und seine Frau, Nebraer Sandstein, 2014

Bogen 65 – Stadtgottesacker Halle/ Saale


Der Bogen 65 ist in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogen- sowie Pfeilerfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein fehlte ebenso. Seit September 2014 ziert den Bogen ein Textornament. Die skulpturalen Schmuckformen - Medaillons, Bossen, Stäbe sowie der Schlussstein sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Der gemeinsam mit dem Verein entwickelte Text informiert über die Historie des Camposanto. Das linke Bogenfeld beschreibt die Entstehung, das rechte berichtet über die Nutzung. Der Text im oberen Pfeiler trägt die Überschrift zur Zerstörung im 2. Weltkrieg und der untere Pfeiler verweist auf den Wiederaufbau seit 1991. Die Inschrift im Schriftband erwähnt die Belegungsgeschichte. Das Wappen zeigt den Erstnutzer Bruno Stisser nach einer überlieferten Graphik und seine Frau. Den Ort und dessen Nutzung entsprechend, findet man in dem Relief das Thema „Werden und Vergehen“ wieder. Knapp und kurz erzählt, ganz ohne florales Geranke.
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Relief Bogen 65, Ansicht rechtes Bogenfeld, Nebraer Sandstein, 2014

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 65, Ansicht oberes und unteres Pfeilerfeld , Nebraer Sandstein, 2014

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31, 65 und 66 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ehrte Marcus Golter 2007 und mich 2015 mit dem Peter-Parler-Preis für die moderne Reliefgestaltung an den Arkaden.

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Relief Bogen 65, Detail linkes Bogenfeld, Nebraer Sandstein, 2014

Bogen 65 – Stadtgottesacker Halle/ Saale

Der Bogen 65 ist in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogen- sowie Pfeilerfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein fehlte ebenso. Seit September 2014 ziert den Bogen ein Textornament. Die skulpturalen Schmuckformen - Medaillons, Bossen, Stäbe sowie der Schlussstein sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Der gemeinsam mit dem Verein entwickelte Text informiert über die Historie des Camposanto. Das linke Bogenfeld beschreibt die Entstehung, das rechte berichtet über die Nutzung. Der Text im oberen Pfeiler trägt die Überschrift zur Zerstörung im 2. Weltkrieg und der untere Pfeiler verweist auf den Wiederaufbau seit 1991. Die Inschrift im Schriftband erwähnt die Belegungsgeschichte. Das Wappen zeigt den Erstnutzer Bruno Stisser nach einer überlieferten Graphik und seine Frau. Den Ort und dessen Nutzung entsprechend, findet man in dem Relief das Thema „Werden und Vergehen“ wieder. Knapp und kurz erzählt, ganz ohne florales Geranke.
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Relief Bogen 65, Detail linkes Bogenfeld, Nebraer Sandstein, 2014

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 65, Detail Schlussstein, Nebraer Sandstein, 2014

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31, 65 und 66 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ehrte Marcus Golter 2007 und mich 2015 mit dem Peter-Parler-Preis für die moderne Reliefgestaltung an den Arkaden.

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Relief Bogen 65, Detail rechtes Bogenfeld, Nebraer Sandstein, 2014

Bogen 65 – Stadtgottesacker Halle/ Saale

Der Bogen 65 ist in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogen- sowie Pfeilerfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein fehlte ebenso. Seit September 2014 ziert den Bogen ein Textornament. Die skulpturalen Schmuckformen - Medaillons, Bossen, Stäbe sowie der Schlussstein sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Der gemeinsam mit dem Verein entwickelte Text informiert über die Historie des Camposanto. Das linke Bogenfeld beschreibt die Entstehung, das rechte berichtet über die Nutzung. Der Text im oberen Pfeiler trägt die Überschrift zur Zerstörung im 2. Weltkrieg und der untere Pfeiler verweist auf den Wiederaufbau seit 1991. Die Inschrift im Schriftband erwähnt die Belegungsgeschichte. Das Wappen zeigt den Erstnutzer Bruno Stisser nach einer überlieferten Graphik und seine Frau. Den Ort und dessen Nutzung entsprechend, findet man in dem Relief das Thema „Werden und Vergehen“ wieder. Knapp und kurz erzählt, ganz ohne florales Geranke.
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Relief Bogen 65, Detail rechtes Bogenfeld, Nebraer Sandstein, 2014

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 65, Details, Nebraer Sandstein, 2014

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31, 65 und 66 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ehrte Marcus Golter 2007 und mich 2015 mit dem Peter-Parler-Preis für die moderne Reliefgestaltung an den Arkaden.

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Relief Bogen 65, Detail Schriftband rechte Seite, Nebraer Sandstein, 2014

Bogen 65 – Stadtgottesacker Halle/ Saale

Der Bogen 65 ist in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogen- sowie Pfeilerfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein fehlte ebenso. Seit September 2014 ziert den Bogen ein Textornament. Die skulpturalen Schmuckformen - Medaillons, Bossen, Stäbe sowie der Schlussstein sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Der gemeinsam mit dem Verein entwickelte Text informiert über die Historie des Camposanto. Das linke Bogenfeld beschreibt die Entstehung, das rechte berichtet über die Nutzung. Der Text im oberen Pfeiler trägt die Überschrift zur Zerstörung im 2. Weltkrieg und der untere Pfeiler verweist auf den Wiederaufbau seit 1991. Die Inschrift im Schriftband erwähnt die Belegungsgeschichte. Das Wappen zeigt den Erstnutzer Bruno Stisser nach einer überlieferten Graphik und seine Frau. Den Ort und dessen Nutzung entsprechend, findet man in dem Relief das Thema „Werden und Vergehen“ wieder. Knapp und kurz erzählt, ganz ohne florales Geranke.
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