Relief Bogen 8, Ansicht Westseite mit Torturm, Obernkirchner Sandstein, 2008

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 8, Ansicht ganzer Bogen, Obernkirchner Sandstein, 2008

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31 und 65 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet.

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Relief Bogen 8, linker oberer Pfeiler- Anschluss an den historischen Bestand, Obernkirchner Sandstein, 2008

Bogen 8 – Stadtgottesacker Halle/ Saale

Das Relief von 2008 bezieht sich formal auf den historischen Nachbarbogen und führt das Vanitas- Motiv fort. Eine Auseinandersetzung mit den Themen Kulturerbe, Erbgut, Erbbegräbnis findet in der Verschmelzung eine gestalterische Lösung. Reliefdetails einem Formnegativ oder Abdruck gleich, erzeugen eine weitere Darstellungsebene.

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Relief Bogen 8, linkes Bogenfeld und Wappen, Obernkirchner Sandstein, 2008

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 8, rechtes Bogenfeld und Wappen, Obernkirchner Sandstein, 2008

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31 und 65 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet.

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Relief Bogen 8, Detail rechtes Bogenfeld, Obernkirchner Sandstein, 2008

Bogen 8 – Stadtgottesacker Halle/ Saale

Das Relief von 2008 bezieht sich formal auf den historischen Nachbarbogen und führt das Vanitas- Motiv fort. Eine Auseinandersetzung mit den Themen Kulturerbe, Erbgut, Erbbegräbnis findet in der Verschmelzung eine gestalterische Lösung. Reliefdetails einem Formnegativ oder Abdruck gleich, erzeugen eine weitere Darstellungsebene.

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Relief Bogen 8, Detail rechtes Bogenfeld, Obernkirchner Sandstein, 2008

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 8, Details rechtes Bogenfeld, Obernkirchner Sandstein, 2008

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31 und 65 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet.

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Relief Bogen 8, linker Pfeiler und Details, Obernkirchner Sandstein, 2008

Bogen 8 – Stadtgottesacker Halle/ Saale

Das Relief von 2008 bezieht sich formal auf den historischen Nachbarbogen und führt das Vanitas- Motiv fort. Eine Auseinandersetzung mit den Themen Kulturerbe, Erbgut, Erbbegräbnis findet in der Verschmelzung eine gestalterische Lösung. Reliefdetails einem Formnegativ oder Abdruck gleich, erzeugen eine weitere Darstellungsebene.

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