Relief Bogen 66, ganzer Bogen, Nebraer Sandstein, 2016

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 66, linkes Bogenfeld, Nebraer Sandstein, 2016

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31, 65 und 66 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ehrte Marcus Golter 2007 und mich 2015 mit dem Peter-Parler-Preis für die moderne Reliefgestaltung an den Arkaden.

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Relief Bogen 66, rechtes Bogenfeld, Nebraer Sandstein, 2016

Bogen 66 – Stadtgottesacker Halle / Saale

Der Bogen 66 ist wie die Nummer 65 in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogenfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein wurde wahrscheinlich in den neunziger Jahren mit dem Wappen der Familie Stisser ergänzt. Im September 2016 wurde der neu gestaltete Bogen der Stadt Halle übergeben. Die Gestaltung knüpft an die der Bogenfelder 65 an. Ein Textornament zur Historie der Grabanlage ziert den Reliefgrund. Das linke Bogenfeld berichtet über den Verfall sowie Zerstörung im 2. Weltkrieg. Die rechte Bogenhälfte gibt Zeugnis über den Wiederaufbau der Anlage. Die skulpturalen Schmuckformen zum Thema „Werden und Vergehen“ - Medaillons, Bossen, Stäbe sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Die Stäbe finden ihre Übersetzung als Lebensbögen, sie gleichen mit ihrem Ausschlag einem Impuls. Umrankt wird dieser von Blätter, Blühten und Früchten.

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Bogen 66, linker Pfeiler, Nebraer Sandstein, 2016

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 66, rechter Pfeiler, Nebraer Sandstein, 2016

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31, 65 und 66 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ehrte Marcus Golter 2007 und mich 2015 mit dem Peter-Parler-Preis für die moderne Reliefgestaltung an den Arkaden.

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Relief Bogen 66, Detailansicht linker Pfeiler, Nebraer Sandstein, 2016

Bogen 66 – Stadtgottesacker Halle / Saale

Der Bogen 66 ist wie die Nummer 65 in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogenfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein wurde wahrscheinlich in den neunziger Jahren mit dem Wappen der Familie Stisser ergänzt. Im September 2016 wurde der neu gestaltete Bogen der Stadt Halle übergeben. Die Gestaltung knüpft an die der Bogenfelder 65 an. Ein Textornament zur Historie der Grabanlage ziert den Reliefgrund. Das linke Bogenfeld berichtet über den Verfall sowie Zerstörung im 2. Weltkrieg. Die rechte Bogenhälfte gibt Zeugnis über den Wiederaufbau der Anlage. Die skulpturalen Schmuckformen zum Thema „Werden und Vergehen“ - Medaillons, Bossen, Stäbe sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Die Stäbe finden ihre Übersetzung als Lebensbögen, sie gleichen mit ihrem Ausschlag einem Impuls. Umrankt wird dieser von Blätter, Blühten und Früchten.

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Relief Bogen 66, Detailansicht rechter Pfeiler, Nebraer Sandstein, 2016

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 66, Detailansicht linke Seite, Nebraer Sandstein, 2016

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31, 65 und 66 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ehrte Marcus Golter 2007 und mich 2015 mit dem Peter-Parler-Preis für die moderne Reliefgestaltung an den Arkaden.

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Relief Bogen 66, Detailansicht linke Seite, Nebraer Sandstein, 2016

Bogen 66 – Stadtgottesacker Halle / Saale

Der Bogen 66 ist wie die Nummer 65 in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogenfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein wurde wahrscheinlich in den neunzigern mit dem Wappen der Familie Stisser ergänzt. Im September 2016 wurde der neu gestaltete Bogen der Stadt Halle übergeben. Die Gestaltung knüpft an die der Bogenfelder 65 an. Ein Textornament zur Historie der Grabanlage ziert den Reliefgrund. Das linke Bogenfeld berichtet über den Verfall sowie Zerstörung im 2. Weltkrieg. Die rechte Bogenhälfte gibt Zeugnis über den Wiederaufbau der Anlage. Die skulpturalen Schmuckformen zum Thema „Werden und Vergehen“ - Medaillons, Bossen, Stäbe sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Die Stäbe finden ihre Übersetzung als Lebensbögen, sie gleichen mit ihrem Ausschlag einem Impuls. Umrankt wird dieser von Blätter, Blühten und Früchten. 

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Relief Bogen 66, Detailansicht linke Seite, Nebraer Sandstein, 2016

Zeitgenössische Reliefs Stadtgottesacker Halle

Die Arkaden des über 450 Jahre alten Renaissance-Friedhofs bestehen aus 94 sogenannten Schwibbögen. 27 davon wurden durch Kriegseinwirkung stark zerstört oder schwer beschädigt. Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt ersetzte man diese durch neue Bögen – allerdings ohne Reliefschmuck. Eine Rekonstruktion der Originale war aufgrund fehlender Dokumente nicht möglich. Die Hallesche Stiftung „Bauhütte Stadtgottesacker e.V.“ hat sich daraufhin zum Ziel gesetzt, diese Bögen mit neuen, zeitgenössischen Reliefs und Inschriften zu versehen. Diese sollten sich aber dennoch in das Ensemble der Renaissance einfügen.

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Relief Bogen 66, Detailansicht rechte Seite, Nebraer Sandstein, 2016

1996 begann der Bildhauer Marcus Golter mit der Neugestaltung der ersten Bögen. Ab 1997 arbeitete ich ihm parallel zum Studium Steine und Inschriften zu. Seit 2008 folgten die ersten eigenen Entwürfe und deren Realisierung. Inzwischen tragen die Bögen 8, 9, 25, 26, 31, 65 und 66 ein von mir entworfenes und ausgeführtes Relief. In enger Zusammenarbeit sind mit dem Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle, dem Verein, sowie den Bildhauern Marcus Golter und Maya Graber 24 Bögen auf dem Camposanto neu gestaltet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ehrte Marcus Golter 2007 und mich 2015 mit dem Peter-Parler-Preis für die moderne Reliefgestaltung an den Arkaden.

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Relief Bogen 66, Detailansicht rechte Seite, Nebraer Sandstein, 2016

Bogen 66 – Stadtgottesacker Halle / Saale

Der Bogen 66 ist wie die Nummer 65 in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogenfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein wurde wahrscheinlich in den neunziger Jahren mit dem Wappen der Familie Stisser ergänzt. Im September 2016 wurde der neu gestaltete Bogen der Stadt Halle übergeben. Die Gestaltung knüpft an die der Bogenfelder 65 an. Ein Textornament zur Historie der Grabanlage ziert den Reliefgrund. Das linke Bogenfeld berichtet über den Verfall sowie Zerstörung im 2. Weltkrieg. Die rechte Bogenhälfte gibt Zeugnis über den Wiederaufbau der Anlage. Die skulpturalen Schmuckformen zum Thema „Werden und Vergehen“ - Medaillons, Bossen, Stäbe sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Die Stäbe finden ihre Übersetzung als Lebensbögen, sie gleichen mit ihrem Ausschlag einem Impuls. Umrankt wird dieser von Blätter, Blühten und Früchten.

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Relief Bogen 66, Detailansicht rechte Seite, Nebraer Sandstein, 2016

Bogen 66 – Stadtgottesacker Halle / Saale

Der Bogen 66 ist wie die Nummer 65 in den sechziger Jahren aus Nebraer Sandstein ohne Reliefmasse in den Bogenfeldern rekonstruiert worden. Der Zierschlussstein wurde wahrscheinlich in den neunziger Jahren mit dem Wappen der Familie Stisser ergänzt. Im September 2016 wurde der neu gestaltete Bogen der Stadt Halle übergeben. Die Gestaltung knüpft an die der Bogenfelder 65 an. Ein Textornament zur Historie der Grabanlage ziert den Reliefgrund. Das linke Bogenfeld berichtet über den Verfall sowie Zerstörung im 2. Weltkrieg. Die rechte Bogenhälfte gibt Zeugnis über den Wiederaufbau der Anlage. Die skulpturalen Schmuckformen zum Thema „Werden und Vergehen“ - Medaillons, Bossen, Stäbe sind aus dem gleichen Naturstein ergänzt und eingearbeitet. Die Stäbe finden ihre Übersetzung als Lebensbögen, sie gleichen mit ihrem Ausschlag einem Impuls. Umrankt wird dieser von Blätter, Blühten und Früchten.


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